| The Fugees in Hamburg vom 07.12.2005 um 23:01 |
| Der Bericht auf der N-Joy-Homepage beschreibt es eigentlich ganz gut: Am Anfang: Warten. Warten. Und Warten. Offiziell soll das Konzert um kurz nach acht beginnen, doch bis um halb zehn ist nur ein DJ auf der Bühne, der die Leute unterhält. Besser: Versucht, sie zu unterhalten, denn sogar trotz der brüllend lauten Musik ist ein nicht enden wollendes Pfeifkonzert der ungehaltenen Besucher zu hören. Das Comeback-Konzert der Fugees ist nicht einmal in Ansätzen ausverkauft, der komplette obere Rang und die hinteren Abschnitte sind mit schwarzem Stoff verhängt, die Bühne weiter in die Halle erweitert, damit der Saal voller aussieht. "The Score" - immer noch tanzbar Mit 90-minütiger Verspätung geht es dann doch los. Wycleff Jean freestyled zusammen mit dem DJ einen Song, Pras Michel erscheint auf der Bühne und legt los. Es ist fast so, als sei die Zeit vor zehn Jahren stehen geblieben. Die Songs vom Hammeralbum "The Score" aus dem Jahr 1996 wirken immer noch so frisch und tanzbar wie damals, als die Fugees mit dieser zweiten Platte internationalen Erfolg feierten. Der Mix aus politischem Rap, smoothem HipHop und Reggae geht noch immer direkt ins Ohr und lässt den verspäteten Beginn zunächst vergessen. Ich fands trotzdem sehr gut, auch wenn die Technik nicht ganz so mitgespielt hat. |
|
[ 0 Kommentare/Kommentar schreiben | |